Feinkeramik in Bestform
Um bei Feinkeramik eine gute Qualität zu erkennen, muss man sich die Geschirr- oder Gebrauchskeramik sehr gut ansehen. In manchen Fällen handelt es sich so genannte B-Ware oder Fehlware, besonders dann, wenn sie sehr günstig angeboten wird. Dieses Geschirr weist dann definitiv Mängel auf. Meistens sind die Glasuren schadhaft (Verläufe oder Eisenflecke) oder der Scherben zeigt auffällige Deformierungen.
Wie groß der einzelne Mangel ist liegt immer im Auge des Betrachters. Falls es ihn nicht weiter stört und der Mangel nicht unbedingt gleich ins Auge fällt, ist es in Anbetracht des günstigen Preises oft lohnend, Fehlware zu kaufen, denn der Fehler verändert nicht den Sinn und die Funktion des Porzellanartikels. Wenn ein Teller im normalen Alltag benutzt wird, muss er nicht unbedingt aus einer Serie einer Manufaktur kommen.
Im Bad muss alles glatt sein
Bereits die herkömmliche Sanitärkeramik ist auf der ganzen Welt eines der hygienischsten und reinigungsfreundlichsten Materialien. Dennoch besteht hier unbedingt der Bedarf an besonders leicht zu reinigenden Oberflächen. Beim Kauf sollte unbedingt mit den Händen untersucht werden, ob irgendwelche Widerstände oder Unebenheiten zu fühlen sind. Sanitärkeramikhersteller haben mit dem Mikroskop Untersuchungen angestellt und entdeckt, dass sich in kleinen Unebenheiten Schmutz ablagern kann.
Behebung dieser versteckten Schmutzfallen
Die Problematik wurde erkannt und angegangen. In intensiver Forschung ergaben sich glattere Oberflächen, deren Geheimnis in den neuen Öfen liegt. Denn die Beschichtung wird nun eingebrannt, wodurch nun ein hoher Schutz mit langer Lebensdauer garantiert wird. Auf dieser Beschichtung hat der Schmutz keine Angriffsfläche mehr, Rückstände können ganz einfach mit Wasser abfließen. Die Pflege der Sanitärkeramik ist nun kinderleicht, kein Schrubben und Scheuern und keine scharfen Reinigungsmittel mehr.